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Italien Kampanien Cilento 15170
Stilvolles Landgut - Agriturismo- mit sehr guter Küche - perfekter Meerblick


Azienda Locanda del Fiume
Bild 1 Ferienhaus 15170Aussergewöhnlicher (vielfach in der Presse ausgezeichneter)Wohnkomfort für höhere Ansprüche in urgemütlichem, romantischem und hervorragend eingerichtetem Landgut des frühen 18. Jahrhunderts mit allerfeinstem Panorama- Meerblick in stilvoller Umgebung. 12 grosse komfortable Zimmer für 2 - 4 Personen. Elegantes Wohnambiente in einem kleinen Fischerort, der den Amalfidörfern an herrlich mittelalterlicher Atmosphäre in keiner Weise nachsteht. Sehr gute Küche, Waschmaschine, Zentralheizung, Parkplätze. Nur ca. 2 km zum Strand/Meer. Beste Infrastruktur und dennoch ruhige Lage.

Ein Juwel unter den Landgütern des Cilento! Rustikal, gemütlich, stilvoll, romantisch und mit elegantem Charme präsentiert sich das kleine Landgut "Locanda del Fiume" in der alten Mühle von Pisciotta.

Typisch cilentanische Küche, außergewöhnlich liebevoll und hochwertig eingerichtete Räume und ein herrlicher Panoramablick auf die Altstadt und das Mittelmeer - die "Locanda del Fiume" ist ein Traumziel für Gäste, die das Besondere suchen.

Im gemütlichen Restaurant steht noch das alte Mühlrad. Hochwertige Möbel, ein altes Grammophon und die Holzbalken-Decke sorgen für ein stilvoll-rustikales Ambiente. Vom Restaurant genießt man genauso wie von der mit Teakholz-Möbeln ausgestatteten Terrasse einen herrlichen Panoramablick auf die Altstadt von Pisciotta und das Meer. Alle Räume sind mit exklusiven Parkettböden aus Jahrhunderte alten Olivenbaum-Hölzern ausgelegt. Die zwölf Zimmer für zwei bis vier Personen verfügen alle über Heizungen, moderne und mediterran gestaltete Duschbäder, stilvolle Holzmöbel und große Fenster teilweise mit Meerblick. Die Schlafzimmer sind mit romantischen schmiedeeisernen Doppelbetten mit Baldachinen ausgestattet.

Die schön im Hang liegende "Locanda" verfügt auch über einen Garten. Das außergewöhnliche Haus legt Wert auf eine unverfälschte Küche und die eigenen Natur-Produkte. Die ausgeschenkten Fruchtsäfte, Liköre und Weine werden selbst hergestellt und begleiten die zahlreichen Pasta- und Gemüse-, Fisch- und Fleisch-Gerichte aus eigener Produktion.

In die Geheimnisse ihre Küche führt Sonia, die Besitzerin und Köchin der Locanda, ihre Gäste gerne auch in eigens veranstalteten Kochkursen ein. Als gern gesehener Gast ist die "Locanda del Fiume" auch beim neuen Kochfestival "Casal Velino apre le sue cucine" -Casal Velino öffnet seine Küchen- mit von der Partie. (Weitere Infos dazu siehe unter Themenreisen)

Die "Locanda del Fiume" verfügt über einen Waschraum mit Waschmaschine und Parkplätze. Für Gäste ohne Auto wird ein kostenloser Bahnhoftransfer angeboten.

Das Meer ist nur rund zehn Autominuten entfernt. Restaurants und Geschäfte in Pisciotta sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Die "Locanda del Fiume" ist idealer Ausgangspunkt für eine ganze Reihe von Sportmöglichkeiten wie Wandern und Radfahren.

Restaurants und Geschäfte in Pisciotta sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Die "Locanda del Fiume" ist idealer Ausgangspunkt für eine ganze Reihe von Sportmöglichkeiten wie Wandern und Radfahren.

Doch: wie dem auch immer sein mag - ich kann beschreiben und beschreiben und scheitere dennoch an der Wortwahl für ein Landgut, das Moderne und spätes Mittelalter/frühe Renaissance in höchstem Maße verbindet, das einfach Harmonie gewährleistet, wie sie nur ganz selten Auge und Seele zu erfreuen vermag. In dem Sinne: einfach einmal ausprobieren und wirklich geniessen.

Die Mietpreise pro Person und Tag betragen:
            b&b   HP  
01. 03. - 30. 04.    45,-  65,-  
30. 04. - 30. 06.    50,-  70,- 
30. 06. - 31. 07.    55,-  75,-     
31. 07. - 31. 08.    65,-  85,-  
31. 08. - 30. 09.    50,-  70,-  
30. 09. - 31. 10.    45,-  65,-  

Bemerkungen:
Die Locanda del Fiume bietet auf Anfrage Abendessen zum Preis von: 20 € / Person an
Das Restaurant ist in der Nebensaison nicht immer geöffnet.

Im Preis inbegriffen sind: Heizung, Kinderbett.
Preisnachlass für 3. Bett im Zimmer: 0 – 2 Jahre 80%, 3 - 12 Jahre 50%, 12 – 18 Jahre 20%.
Aufschlag für Einzelzimmerbelegung eines Doppelzimmers: 35 %.
Aufschlag für Aufenthalte an den Feiertagen : 20 %.
Aufschlag bei Abendessen am Osterfeiertag und Ferragosto (15. August): 20 € pro Person.

 
Pisciotta
Bild 2 Ferienhaus 15170Pisciotta Marina liegt am Fuße des Hügels von Pisciotta Paese, ein kleiner romantischer Fischerort mit einem Fischerhafen und mehreren netten Lokalen. Von der ruhigen und idyllischen Strandpromenade aus sieht man auf das nahe Kap von Palinuro. Die Küstenstraße erreicht man über die einzige Straße, die sich von der Küste entlang an zahlreichen Olivenhainen vorbei bergan schlängelt. Die Marina wurde auch in Pisciotta zuerst als Anlegeplatz für die Fischerboote und der Häuschen der Fischer genutzt. Aufgrund der geographischen Lage wuchs der Ort allerdings nur bedingt, und bot dadurch die optimalen Voraussetzungen seinen romantischen Charakter und seinen Charme zu erhalten. Oben im Ort Pisciotta Paese, mit seinem mittelalterlichen Ortskern und Treffpunkt nationaler Künstler, laden eine Reihe von gut geführten -Ristoranti- zum Verweilen ein.
Die Olivenhaine auf den umliegenden Hügeln formieren ein etwas anderes Landschaftsbild aufgrund einer bestimmten Sorte von Olivenbäumen, die ausschließlich in der Umgebung wachsen und den Namen des Dorfes tragen. Diese sind im Gegensatz zu den herkömmlichen Olivenbäumen sehr hoch wachsend. Daraus entstand die Notwendigkeit, die einzelnen Bäume in wesentlich größeren Abständen zu pflanzen.
In einem weltweiten Vergleich wurde im Jahre 1997 das Olivenöl des -Olivo Pisciottano- von einer internationalen Jury zum besten des Jahres gewählt.

 
Velia
Bild 3 Ferienhaus 15170Marina di Ascea ist nicht nur durch seinen perfekten Strand, sondern auch für seine archäologisch-kulturellen Güter weit über die Grenzen Kampaniens und des Cilento bekannt, denn am nördlichen Rand der Marina di Ascea befinden sich die Ausgrabungsstätten der antiken Stadt Elea mit Thermen, Mosaiken, der wunderschönen, nachts beleuchteten Porta Rosa, den langen Grenzmauern, einem mittelalterlichen Befestigungsturm und allerlei Tempelresten, die um 540 v.Chr. von dem griechischen Volk der Focesi gegründet wurde, ein wichtiger Handelsplatz mit Hafen in der Magna Graecia, dem Großgriechenland. Auch war sie politisches und verwaltungstechnisches Zentrum des heutigen Süden Italiens. Seine tatsächliche Bedeutung erlangte es jedoch durch die Gründung der vorsokratisch eleatischen Schule, die von dem Philosophen Parmenides, seinem Freund Xenophanes und seinem Schüler Zenon gegründet wurde. Im Schatten der philosophischen Schule errang auch die Fakultät für Medizin an Ansehen in der damaligen griechischen Welt. Mit Recht kann sich Ascea rühmen, die in der Gegenwart so häufig genannte Mediterrane Diät erfunden zu haben, denn sie findet ihren Ursprung in der medizinischen Fakultät Velias. Später, im 16. Jh., wurde vom Geschlecht der Angioviner, die über das Königreich Neapel herrschten, die Burg, von dem der sehr gut erhaltene Turm noch zu sehen ist, errichtet. 
Natur
Bild 4 Ferienhaus 15170Flora
Der Park beherbergt circa 1800 verschiedene Arten von Ur-Pflanzen, von denen ein grosser Teil wegen ihrer Endemik oder ihrer Rarität von aussergewöhnlicher Bedeutung sind.
Die am meisten bekannte hiervon ist die Primel von Palinuro (Primula Palinuri) die, aufgrund ihrer extrem lokalen Verbreitung im Park, das Wappen des Parkes schmückt.
Entlang der Strände findet man noch die seltene Marinelilie (Pancratium maritimum), auf den Felshängen leben die Felsennelke (Dianthus rupicola), die Centaurea (Centaurea cineraria), und die neapolitanische Glockenblume (Campanula fragilis).
Die trockeneren Gegenden sind das Reich der -Macchia mediterrania-, angereichert in seiner Farbenpracht durch den Ginster des Cilento (Genista cilentina), durch das leuchtende Grün des Johannisbrotbaumes (Ceratona siliqua) und das Rot des Ginever (juniperus phoenicea).
In den Bergregionen dominieren Wälder in denen Eichen , Ahorn, Linden, Ulmen, Eschen, Kastanien und majestätische Buchen wachsen, während die Gipfel der Monte Alburni der extrem seltene Crespino dell Etna (Berberis aetnensis).

Fauna
Die Fauna des Parks ist aufgrund der Vielfältigkeit seines Territoriums sehr reichhaltig. Auf den felsigen Gipfeln der Monte Alburni sieht man eine Vielzahl von Raubvögeln, wie den Königsadler (Aquila chrysaetos), den Wanderfalken (Falco peregrinus), den Kaiserraben (Corvo imperiale) und den Gracchio corallino (Pyrrhocorax pyrrhocorax). Dort leben sie gemeinsam mit ihrer Beute, den Hasen (Lepus europeus) und der Coturnice (Alectoris graeca).
Auf den Weiden leben der Fuchs (Vulpes vulpes) und der Marder (Martes martes), in den Buchenwäldern der Schwarzspecht (Drycopux martius), der Mauerspecht (Sitta europaea) und der Astore (Acipiter gentilis), ein Raubvogel in schwindendem Bestand. Auf den Bäumen leben der Siebenschläfer (myoxus glis) und der Quercino (Eliomys quercinus), in der Nähe der Quellen leben der seltene Brillensalamander (Salamandrina tergiditata) und die Wasseramsel (Cinclus cinclus), in den Brunnen leben die Frösche (rana italica und rana dalmatina) sowie Kröten.
Unter den zahlreichen Reptilien leben die Feldeidechse, die Smaragdeidechse und seltener die Viper.
Die wohl wichtigsten Präsenzen im Park sind der Biber (Luntra luntra) in den Schluchten des Flusses Calore mit der zahlreichsten Kolonie Italiens, sowie der Grauwolf (Canis lupis) desen Anzahl sich langsam vermehrt. 
Kultur
Bild 5 Ferienhaus 15170KULTUR
Seit der Prähistorie bewohnte der Mensch die zahlreichen karstigen Grotten im Cilento. Die ältesten Zeichen der Bewohnung stammen aus dem Paleolithicum medium, dem Neolithicum und aus der Metallzeit. In den Grotten an der Küste zwischen Palinuro und Scario, und in den Grotten der Bergmassive von Castelcivita und Pertosa im Landesinnern fand man Werkzeuge aus prähistorischer Zeit.
Die ersten Griechen liessen sich um 1700 v.Chr. hier nieder und gründeten die Magna Graecia mit ihren Kolonialstädten, hierunter das berühmte Poseidonia das später von den Römern in Paestum umbenannt wurde.
Auf dem Gelände der archäologischen Ausgrabungen von Paestum findet man noch heute intakte Zeugnisse dieser Zeit vor. Der Poseidon Tempel von Paestum, erstellt um 450 v. Chr., wurde im gleichen Stile des Partenope in Athen gebaut, der seine dorische Säulenordnung mit dem Poseidontempel gemein hat.
Es befinden sich weitere Tempel auf dem Ausgrabungsgelände von Paestum, der Tempel Cerere oder auch Athene, sowie der Tempel der Hera. Diese befinden sich in der Nähe des Amphitheater das bis zu 2000 Personen fasste, dem Gymnasium, dem Forum und der Palestra in der Sportveranstaltungen stattfanden. Immer noch sind Archäologen bei der Arbeit, um die zahlreichen, von Erde bedeckten, Strukturen freizulegen.
Über das Meer gelangten die Focei, ein Volk aus dem vorderen Asien, an die Küste des Cilento. Hier gründeten sie die Stadt Elea, dem spaeteren Velia, in der der Philosoph Parmenide die Scuola filosofica Eleatica, die Philosophenschule von Elea errichtete.
Nach dem Verfall des westlichen römischen Reiches um 600 n.Chr. begann auch für das Cilento die Zeit der barbarischen Herrschaft, den Schlachtzügen der Sarazenen. Aber auch das Mönchstum der Basilianer hielt Einzug ins Cilento. Von diesen Ereignissen zeugen noch die Abteien und Klöster, sowie auch das Festungssystem entlang der Küsten das zur Abwehr von Angreifern diente, die über den Seeweg ins Cilento einzudringen versuchten.
Eine Vielfalt von religiösen Stätten, darunter die bedeutende Certosa di Padula, aber auch die Kirchen und Basiliken, die man in jedem Ort findet, in deren Umfeld sich die antiken Gassen der Altstädte winden, zeugen vom kulturellen Abwehrwillen.
Eine besondere Aufmerksamkeit gilt der Basilica des Monte Sacro, auch Monte Gelbison oder Monte di Novi genannt, die sich in einer Höhe von ueber 1700m inmitten einer phantastischen Landschaft befindet und von seltener Imposanz ist. Das Leben der Menschen in der aktuellen Gemeinschaft des Cilento, in den Küsten- und Berggemeinden, ist sicherlich nicht weniger interessant als das ihrer zahlreichen Vorfahren. Folkloristische Feste, das Fest des heiligen Patron des Ortes und die Respektierung alter Traditionen haben Bestand im alltäglichen Leben.
Von der traditionellen Küche bis zu den Bräuchen, vom Handwerk zur Landwirtschaft, das einfache Leben hier ist rigoros. Die Cilentaner sind ein ehrliches und stolzes Volk antiker Wurzeln, das im Laufe der Geschichte im Einvernehmen mit der Natur lebte und noch heute ein lebendiges Zeugniss seiner Geschichte ist. 
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