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Italien Kampanien Cilento 15167
Wohnen in einem herrlich geräumigen, strandnahen Landhaus


Campagnola Antonietta
Bild 1 Ferienhaus 15167Der preiswerte Geheimtipp: Wunderschönes, komfortables und ausgesprochen empfehlenswertes 200 qm grosses, freistehendes Landhaus, herrlich ruhig in der Natur mit deutschsprachigem Service. Riesiges Grundstück mit eigenem Olivenhain. Kinderfreundlich, tierlieb. 4 Schlafzimmer, Wohnzimmer, 2 Bäder. Waschmaschine. Hunde willkommen. Gruppengeeignet, Sandstrand schnell erreichbar.
Der sehr freundliche örtliche Bauunternehmer, Herr Perrazzo, hatte ursprünglich den Standort des Hauses ausgewählt, um hier ein Wohnhaus für seine Familie zu errichten. Entsprechend sorgfältig und grossräumig wurde die gesamte Planung in die Wege geleitet. Das Haus ist für eine oder zwei Familien oder eine größere Gruppe (bis ca. 10 Personen) bestens geeignet.

Es umfaßt ein großes Wohnzimmer mit einer sich anschließenden Veranda, eine sehr gut eingerichtete Küche (Einbauküche)mit einem Eßtisch und direktem Zugang zu einer großen Terrasse, vier große Schlafzimmer, zwei schöne Badezimmer und eine Waschmaschine.

Vor der Südseite des Hauses befindet sich eine große Terrasse, die fast die gesamte Breite des Hauses umspannt. Die allgemeine Ausstattung des Hauses kann als gut bis sehr gut bezeichnet werden. Gartenmöbel sind selbstverständlich vorhanden.
Die Campagnola Antonietta hat eine schöne Lage. Sie haben von hier aus einen herrlichen Ausblick zur einen Seite zum Meer und zur anderen Seite zum Monte Sacro (1.705 m hoch). Ansonsten genießen Sie immer das Grün der Natur.
Das Grundstück ist 5.000 qm groß. Es ist weitgehend naturbelassen mit einem alten Baumbestand. Direkt vor dem Haus können Sie parken. Einkaufsmöglichkeiten und eine Pizzeria finden Sie in dem kleinem Dorf Metoio, das zur Gemeinde Ceraso gehört. Metoio liegt etwa 1,5 km entfernt auf einem Hügel. Das Meer mit den Sandstränden ist mit einer Entfernung von 8,5 km gut zu erreichen. An der großen Badebucht liegen die Badeorte Casalvelino im Norden und Marina di Ascea im Süden.

Persönlicher Kommentar: Ich selbst würde meine Urlaube sehr gerne in der Campagnola verbringen, denn ich schätze das Objekt sehr, doch scheint es mir für nur 2 Personen (ich und meine Frau) doch ein wenig zu gross. Die Ruhe, das Umland, der Vermieter, dies alles macht die Campagnola zu einem idealen Objekt in meiner Palette, gerade ab 4 Personen oder grosse Familien.
 
Metoio
Bild 2 Ferienhaus 15167In panoramareicher Lage, entlang eines langen Hügelrückens im Hinterland von Velia, erstreckt sich der kleine Ort Metoio. Hier verweilend erlangt man einen weitläufigen Einblick über die Natur des Cilento: unterhalb weitet sich die Küste in der Ebene von Velia; umsäumt von einer Reihe sanfter Hügelketten, findet sich das alte Landgut ‚Petrosa’ auf der einen Seite, die ‚Salicuneta’, ein weitläufiges, seichtes Tal mit dem Fluss Palistro auf der anderen. Ins Landesinnere schauend, blickt man auf das stattliche Bergmassiv des Monte Gelbison (1780m). Hier in Metoio gibt es keinen eigentlichen Ortskern, - man trifft sich im Umfeld des einzigen Lokales im Ort, einer typischen Pizzeria in sympathischer Familienführung. Metoio ist eine schöne Ausgangsbasis für Wanderer und Radfahrer, die kleine Steigungen nicht scheuen und von hier aus über eine Vielzahl von kleinen, nahezu unbefahrenen Straßen, den Cilento erkunden können. Den 7 km Sandstrand im Golf von Velia erreicht man nach wenigen Kilometern im Auto oder auch einfach mit dem Rad.  
Velia
Bild 3 Ferienhaus 15167Marina di Ascea ist nicht nur durch seinen perfekten Strand, sondern auch für seine archäologisch-kulturellen Güter weit über die Grenzen Kampaniens und des Cilento bekannt, denn am nördlichen Rand der Marina di Ascea befinden sich die Ausgrabungsstätten der antiken Stadt Elea mit Thermen, Mosaiken, der wunderschönen, nachts beleuchteten Porta Rosa, den langen Grenzmauern, einem mittelalterlichen Befestigungsturm und allerlei Tempelresten, die um 540 v.Chr. von dem griechischen Volk der Focesi gegründet wurde, ein wichtiger Handelsplatz mit Hafen in der Magna Graecia, dem Großgriechenland. Auch war sie politisches und verwaltungstechnisches Zentrum des heutigen Süden Italiens. Seine tatsächliche Bedeutung erlangte es jedoch durch die Gründung der vorsokratisch eleatischen Schule, die von dem Philosophen Parmenides, seinem Freund Xenophanes und seinem Schüler Zenon gegründet wurde. Im Schatten der philosophischen Schule errang auch die Fakultät für Medizin an Ansehen in der damaligen griechischen Welt. Mit Recht kann sich Ascea rühmen, die in der Gegenwart so häufig genannte Mediterrane Diät erfunden zu haben, denn sie findet ihren Ursprung in der medizinischen Fakultät Velias. Später, im 16. Jh., wurde vom Geschlecht der Angioviner, die über das Königreich Neapel herrschten, die Burg, von dem der sehr gut erhaltene Turm noch zu sehen ist, errichtet. 
Natur
Bild 4 Ferienhaus 15167Flora
Der Park beherbergt circa 1800 verschiedene Arten von Ur-Pflanzen, von denen ein grosser Teil wegen ihrer Endemik oder ihrer Rarität von aussergewöhnlicher Bedeutung sind.
Die am meisten bekannte hiervon ist die Primel von Palinuro (Primula Palinuri) die, aufgrund ihrer extrem lokalen Verbreitung im Park, das Wappen des Parkes schmückt.
Entlang der Strände findet man noch die seltene Marinelilie (Pancratium maritimum), auf den Felshängen leben die Felsennelke (Dianthus rupicola), die Centaurea (Centaurea cineraria), und die neapolitanische Glockenblume (Campanula fragilis).
Die trockeneren Gegenden sind das Reich der -Macchia mediterrania-, angereichert in seiner Farbenpracht durch den Ginster des Cilento (Genista cilentina), durch das leuchtende Grün des Johannisbrotbaumes (Ceratona siliqua) und das Rot des Ginever (juniperus phoenicea).
In den Bergregionen dominieren Wälder in denen Eichen , Ahorn, Linden, Ulmen, Eschen, Kastanien und majestätische Buchen wachsen, während die Gipfel der Monte Alburni der extrem seltene Crespino dell Etna (Berberis aetnensis).

Fauna
Die Fauna des Parks ist aufgrund der Vielfältigkeit seines Territoriums sehr reichhaltig. Auf den felsigen Gipfeln der Monte Alburni sieht man eine Vielzahl von Raubvögeln, wie den Königsadler (Aquila chrysaetos), den Wanderfalken (Falco peregrinus), den Kaiserraben (Corvo imperiale) und den Gracchio corallino (Pyrrhocorax pyrrhocorax). Dort leben sie gemeinsam mit ihrer Beute, den Hasen (Lepus europeus) und der Coturnice (Alectoris graeca).
Auf den Weiden leben der Fuchs (Vulpes vulpes) und der Marder (Martes martes), in den Buchenwäldern der Schwarzspecht (Drycopux martius), der Mauerspecht (Sitta europaea) und der Astore (Acipiter gentilis), ein Raubvogel in schwindendem Bestand. Auf den Bäumen leben der Siebenschläfer (myoxus glis) und der Quercino (Eliomys quercinus), in der Nähe der Quellen leben der seltene Brillensalamander (Salamandrina tergiditata) und die Wasseramsel (Cinclus cinclus), in den Brunnen leben die Frösche (rana italica und rana dalmatina) sowie Kröten.
Unter den zahlreichen Reptilien leben die Feldeidechse, die Smaragdeidechse und seltener die Viper.
Die wohl wichtigsten Präsenzen im Park sind der Biber (Luntra luntra) in den Schluchten des Flusses Calore mit der zahlreichsten Kolonie Italiens, sowie der Grauwolf (Canis lupis) desen Anzahl sich langsam vermehrt. 
Kultur
Bild 5 Ferienhaus 15167KULTUR
Seit der Prähistorie bewohnte der Mensch die zahlreichen karstigen Grotten im Cilento. Die ältesten Zeichen der Bewohnung stammen aus dem Paleolithicum medium, dem Neolithicum und aus der Metallzeit. In den Grotten an der Küste zwischen Palinuro und Scario, und in den Grotten der Bergmassive von Castelcivita und Pertosa im Landesinnern fand man Werkzeuge aus prähistorischer Zeit.
Die ersten Griechen liessen sich um 1700 v.Chr. hier nieder und gründeten die Magna Graecia mit ihren Kolonialstädten, hierunter das berühmte Poseidonia das später von den Römern in Paestum umbenannt wurde.
Auf dem Gelände der archäologischen Ausgrabungen von Paestum findet man noch heute intakte Zeugnisse dieser Zeit vor. Der Poseidon Tempel von Paestum, erstellt um 450 v. Chr., wurde im gleichen Stile des Partenope in Athen gebaut, der seine dorische Säulenordnung mit dem Poseidontempel gemein hat.
Es befinden sich weitere Tempel auf dem Ausgrabungsgelände von Paestum, der Tempel Cerere oder auch Athene, sowie der Tempel der Hera. Diese befinden sich in der Nähe des Amphitheater das bis zu 2000 Personen fasste, dem Gymnasium, dem Forum und der Palestra in der Sportveranstaltungen stattfanden. Immer noch sind Archäologen bei der Arbeit, um die zahlreichen, von Erde bedeckten, Strukturen freizulegen.
Über das Meer gelangten die Focei, ein Volk aus dem vorderen Asien, an die Küste des Cilento. Hier gründeten sie die Stadt Elea, dem spaeteren Velia, in der der Philosoph Parmenide die Scuola filosofica Eleatica, die Philosophenschule von Elea errichtete.
Nach dem Verfall des westlichen römischen Reiches um 600 n.Chr. begann auch für das Cilento die Zeit der barbarischen Herrschaft, den Schlachtzügen der Sarazenen. Aber auch das Mönchstum der Basilianer hielt Einzug ins Cilento. Von diesen Ereignissen zeugen noch die Abteien und Klöster, sowie auch das Festungssystem entlang der Küsten das zur Abwehr von Angreifern diente, die über den Seeweg ins Cilento einzudringen versuchten.
Eine Vielfalt von religiösen Stätten, darunter die bedeutende Certosa di Padula, aber auch die Kirchen und Basiliken, die man in jedem Ort findet, in deren Umfeld sich die antiken Gassen der Altstädte winden, zeugen vom kulturellen Abwehrwillen.
Eine besondere Aufmerksamkeit gilt der Basilica des Monte Sacro, auch Monte Gelbison oder Monte di Novi genannt, die sich in einer Höhe von ueber 1700m inmitten einer phantastischen Landschaft befindet und von seltener Imposanz ist. Das Leben der Menschen in der aktuellen Gemeinschaft des Cilento, in den Küsten- und Berggemeinden, ist sicherlich nicht weniger interessant als das ihrer zahlreichen Vorfahren. Folkloristische Feste, das Fest des heiligen Patron des Ortes und die Respektierung alter Traditionen haben Bestand im alltäglichen Leben.
Von der traditionellen Küche bis zu den Bräuchen, vom Handwerk zur Landwirtschaft, das einfache Leben hier ist rigoros. Die Cilentaner sind ein ehrliches und stolzes Volk antiker Wurzeln, das im Laufe der Geschichte im Einvernehmen mit der Natur lebte und noch heute ein lebendiges Zeugniss seiner Geschichte ist. 
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